VIADUKT · Hilfen für psychisch Kranke e.V. · 40 Jahre 1979 - 2019
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Schützenstraße 24  l  73033 Göppingen  l  Telefon 07161/65616-0  l  info@viadukt‑gp.de  l

Eine positive Veränderung in meinem Leben!

Wir möchten gemeinsam weiterkommen!"

VIAKIDS, das KANU-Projekt bei VIADUKT e. V.

Ich möchte mich frei entfalten können!

Bei Gesprächsbedarf: Tagestreff Lichtblick

Selbstbestimmt durchs Leben gehen!

Leben in einer VIADUKT-WG

 

Willkommen bei VIADUKT e.V.

VIADUKT betreut und unterstützt chronisch psychisch kranke Menschen im Kreis Göppingen in ihrem Lebensalltag. 

VIADUKT unterhält ein differenziertes Wohnangebot mit Besonderer Wohnform und Assistenzleistung im Wohn- und Sozialraum und bietet seit 2008 auch Leistungen im Rahmen des Persönlichen Budgets für psychisch kranke Menschen an. Ein qualifiziertes und engagiertes Fachteam steht für den Erfolg und die Kontinuität der Hilfen.
 

Das Leitbild

VIADUKT – Wir fördern die Integration Behinderter durch Erhöhung ihrer Kompetenz und immer unter Wahrung ihrer Würde. Dabei begleiten wir sie bei der Suche nach ihrem individuellen Weg zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung.

 

WIR SUCHEN DICH!

Wir bieten regelmäßig mehrere Einsatzstellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst an, sowohl in unserem Bereich Assistenzleistung im Wohn- und Sozialraum, als auch in unserer besonderen Wohnform im Jakob-van-Hoddis-Haus.

Wir arbeiten mit dem Wohlfahrtswerk Stuttgart zusammen, dass die begleitenden Seminare und Schulungen übernimmt. (www.wohlfahrtswerk.de).

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Mitarbeiterin Frau Franziska Weber auf, die Ihnen gerne weitere Informationen gibt.

Telefon 07161/65616-31, abw@viadukt-gp.de


Informationsveranstaltungen 2025

Informationsveranstaltungen zu unseren Wohn- und Betreuungsangeboten!

Als Möglichkeit, sich über das Angebot der Assistenzleistung im Wohn- und Sozialraum in Göppingen zu informieren

Termin: Jeweils der erste Montag im Monat (wenn dies ein Feiertag ist, der darauffolgende Montag)

Ort: VIADUKT Schützenstraße 24, 73033 Göppingen

Uhrzeit: 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr

 

Termine für 2026: 

02. Februar, 02. März
13. April, 04. Mai

                             

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Tag der seelischen Gesundheit

50 Jahre Psychiatrie Enquête 

Fr. 10. Oktober 2025, 

Vortragsabend mit Dr. Klaus Obert und Podiumsdiskussion in der

Kulturhalle Süßen, Einlass ab 16:30 Uhr

Was hat sich für psychisch kranke Menschen verändert? Herausforderungen heute!


Sommerfest 2025

Auch in diesem Jahr durften wir wieder unser beliebtes Sommerfest feiern – diesmal jedoch in einem neuen, besonderen Rahmen. Am 28. Juni 2025 trafen wir uns gemeinsam mit unseren Klient*innen in der gemütlichen Frisch-Auf Gaststätte, um einen unvergesslichen Sommertag miteinander zu verbringen.

Bei strahlendem Wetter und bester Laune erwartete uns ein liebevoll angerichtetes Buffet, das keine Wünsche offenließ. Ein ganz besonderer Dank gilt dabei dem Team der Frisch-Auf Gaststätte für die herzliche Bewirtung, das einladende Ambiente und den reibungslosen Ablauf – wir haben uns rundum wohlgefühlt!

Doch nicht nur kulinarisch wurde viel geboten: Kreative konnten sich beim Armbänder-Basteln austoben, während Rätsel-Fans beim unterhaltsamen Sommerrätsel ihr Wissen unter Beweis stellten – natürlich mit kleinen Gewinnen als Belohnung. Für die nötige Erfrischung sorgte unsere alkoholfreie Cocktailbar, die bei den sommerlichen Temperaturen auf große Begeisterung stieß.

Ein weiteres Highlight des Tages war die musikalische Untermalung durch einige unserer Klient*innen, die mit ihrer Songauswahl am 'DJ-Pult' für eine ganz besondere Atmosphäre sorgten, das Fest mit Leben füllte und einige Teilnehmer*innen auf die Tanzfläche zog.

Insgesamt blicken wir auf einen wundervollen Tag voller Lachen, Austausch und Gemeinschaft zurück – und freuen uns schon jetzt auf das Sommerfest im nächsten Jahr!



Resolution zur Fachtagung 50 Jahre Psychiatrie-Enquête

Die Fachtagung 50 Jahre Psychiatrie-Enquête wird von 14 Verbänden getragen und ist auf ein
überwältigendes Interesse gestoßen. Sie fand am 2. und 3. Juni 2025 in einer besonders
angespannten Situation statt, die von zunehmenden prekären Lebensbedingungen langfristig
psychisch erkrankter Menschen und von spektakulären Taten bzw. deren Berichterstattung
geprägt ist. Das Gefühl der Bedrohung nimmt zu, der Handlungsdruck auf Gesundheits-, Sozial-, Innen- und Justizpolitik wächst. Vor diesem Hintergrund plädieren wir für eine nüchterne
faktenbezogene Analyse und energische Reform-Maßnahmen.
Nüchterne Analyse:
Schwere Gewalttaten von psychisch erkrankten Menschen haben nicht zugenommen
(wissenschaftlich belegt).
Zugenommen hat die Berichterstattung, insbesondere auch in den sozialen Medien.
Sicher ist, dass psychisch erkrankte Menschen deutlich häufiger Opfer als Täter werden – im
öffentlichen Raum und durch Retraumatisierung bei Zwangsmaßnahmen.
Vermutlich im Unterschied zu anderen Straftaten gilt: Gerade bei Menschen mit einer Psychose
kann eine akute existentielle Notlage die Entwicklung zu einer schweren Straftat begünstigen.
Das statistisch erhöhte Täter-Risiko bezieht sich bisher vor allem auf das nahe Umfeld.
Existenzielle Bedrohung geschieht auch durch prekäre Lebensbedingungen, durch die krisenhafte Entwicklung der Welt, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und erst recht durch Obdachlosigkeit. Diese hat bei psychisch erkrankten Menschen dramatisch zugenommen. Die eigene Wohnung, das eigene Zimmer, unser Zuhause ist unsere zweite Haut, unser Schutzraum. In einer Psychose den Blicken aller ausgesetzt zu sein, sich nicht mehr abgrenzen zu können, kann Angst und Panik triggern, macht die Paranoia zu Realität.
Daraus resultiert:
„Gefährder-Listen“ sichern niemanden! Die pauschale Weitergabe von Daten macht psychisch
erkrankte Menschen zu Bürgern zweiter Klasse. Beides ist unpraktikabel. Es erhöht aber die
Stigmatisierung von bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Es schreckt gerade die von Hilfe ab, die sie am dringendsten brauchen.
Notwendige Maßnahmen:
Das menschliche Grundrecht auf Wohnen für die wachsende Gruppe obdachloser psychisch
erkrankter Menschen muss verwirklicht werden.
Wir brauchen aufsuchende, nachgehende und ggf. intensive (Krankenhaus-)Behandlung sowie
die verbindliche Kooperation aller Leistungserbringer einer Region mit regionaler
Pflichtversorgung in Gemeindepsychiatrischen Verbünden.
Zum Funktionieren eines auf langfristig psychisch erkrankte Menschen konzentrierten
Verbundes gehört selbstverständlich auch eine verbindliche Kommunikation – im akuten Notfall
auch mit Sicherheitskräften - aber nicht mit dem Ziel der Ausgrenzung und der Verschiebung
von Verantwortung, sondern dem der gemeinsamen Zuständigkeit und einer damit
verbundenen größeren Haltefähigkeit.
Eine Vielzahl der Psychisch-Kranken (Hilfe) Gesetze und einige aktuelle Psychiatriepläne weisen in diese Richtung. Wir brauchen politischen Elan, das umzusetzen, aber keinen Aktionismus, der vieles blockiert.
Die überwältigende Zahl der Teilnehmenden der Tagung (fünf Neinstimmen und 20 Enthaltungen) fordert die veranstaltenden Verbände sowie die zuständigen Ministerien der Bundesregierung und in den Bundesländern auf, in diesem Sinne tätig zu werden.


RESOLUTION DER
Fachtagung 50 Jahre
Psychiatrie-Enquête
2.–3. Juni 2025
in Leipzig


Tag der seelischen Gesundheit am 10.10.2024

Auch in diesem Jahr veranstalten wir für Sie am Welttag der seelischen Gesundheit einen Vortragsabend.

Am 10.10.2024 hatten wir Frau Professorin Dr. Iris-Tatjana Kolassa in das Forum der Kreissparkasse Göppingen eingeladen.

Die Wissenschaftlerin sprach über das Thema "Körperliche und geistige Gesundheit und die Rolle von Stress und Ernährung".

Im Mittelpunkt stand die Themen Ernährung in der klinische Psychologie, die Auswirkung von Stress und Ernährung auf die Psycher sowie Strategien und Verhaltensweisen, die dem entgegenwirken können. 

 

Betriebsausflug 2024

VIADUKT in Bregenz!

Unser Team-Ausflug am 10.07.2024 nach Bregenz war ein voller Erfolg!

Nach etwas Freizeit und gemeinsames Essen, erlebten wir eine spannende Führung auf der Seebühne. 

Ein unvergesslicher Tag voller Spaß und Entdeckungen!


Tag der Suizidprävention 2024

Anlässlich des Tags der Suizidprävention am Samstag den 14.09.2024, waren wir auch in diesem Jahr mit unserem Informationsstand ab 10 Uhr auf dem Schillerplatz in Göppingen.

 

 

 

 



"AOK-Firmenlauf" 2024

VIADUKT beim 10. AOK Firmenlauf!

Am 3. Juli 2024 war unser Team beim AOK Firmenlauf dabei. Trotz des Regens hatten wir großartigen Spaß und viel Unterstützung.

Danke an alle Läuferinnen und Läufer!


© Gabriele Heinze für Irrsinnig Menschlich e.V

Aktuelles


13.10.2016 · Bericht

10-jähriges Jubiläum des Jakob-van-Hoddis Wohnheims: NWZ-Bericht

Seit zehn Jahren werden im Jakob-van-Hoddis-Haus Menschen mit einer psychischen Erkrankung betreut. Jetzt wurde mit Gästen gefeiert.                          

Jakob van Hoddis als bekanntester Vertreter des lyrischen Expressionismus stand Pate, als vor zehn Jahren in Göppingens Osten der Verein „VIADUKT – Hilfen für psychisch Kranke“ sein Wohnheim einweihte. Van Hoddis war – wie die Bewohner des Hauses – „ver - rückt“, aus der Norm gefallen, auf besondere Begleitung angewiesen. Als „Jude, Expressionist und psychisch Kranker wurde er Opfer der NS-Rassenideologie und im Vernichtungslager Sobibór ermordet“, erinnerte Rolf Brüggemann anlässlich des zehnten Geburtstags des Jakob-van-Hoddis-Hauses und regte an, eine Straße nach ihm zu benennen.

Den runden Geburtstag feierten Bewohner und Gäste gemeinsam „am Welttag für seelische Gesundheit“, so  Dr. Gerhard Kolb, der Vorsitzende von „VIADUKT“. „Die engagierten und motivierten Mitarbeiter ermöglichen es den Bewohnern, ein möglichst selbstbestimmtes Leben außerhalb von Institutionen zu leben“. Die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens betonte, dass sich das Haus „inmitten der Gesellschaft“ befinde, die Menschen „Teil der Gemeinschaft sind“.

Oberbürgermeister Guido Till bestätigte: „Hier wird Eingliederung und Integration ohne viel Aufhebens gelebt“. Rudolf Dangelmayr als Vertreter des Landkreises spürt, „dass sich die Menschen hier wohlfühlen“ und freut sich an der „vertrauensvollen und professionellen Zusammenarbeit“. Jutta Kraus und Elisabeth Killermann, die beiden Geschäftsführerinnen des Vereins, stellten das Konzept des Hauses, in dem 24 Menschen auf dem Weg zu einer weitgehend selbstbestimmten Lebenswelt begleitet werden, vor.

In lockerer Gesprächsrunde zeigten Dr. Klaus Obert, Leiter des Bereichs Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen beim Caritasverband Stuttgart, und Professor Dr. Ingmar Steinhart vom Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern der Uni Greifswald die Entwicklung der Sozialpsychiatrie in vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven für die Zukunft auf. Deutlich wurde dabei, dass ambulante Angebote stationären vorzuziehen sind und dass sich „Anbieter  mehr politisch ein- und auch mitmischen müssen“.

Psychosoziale Hilfe für kranke Menschen

Gründung: 1979 wurde der Förderverein für psychosoziale Hilfe Göppingen mit dem Ziel gegründet, chronisch psychisch Kranke und schwerbehinderte Menschen im Alltags- und Arbeitsleben zu begleiten.

Neuer Name: 2002 wurde der Verein in „VIADUKT – Hilfen für psychisch Kranke“ umbenannt. Er hat ein breit gefächertes und qualifiziertes Leistungsspektrum entwickelt und begleitet Menschen in unterschiedlichen Wohnformen im gesamten Landkreis.

Diesen Artikel finden Sie auf der NWZ-Homepage unter: http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/jakob-von-hoddis-haus_-leben-selbst-bestimmen-13789505.html


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